Rückerstattungsregelung
Stand: 25. September 2026
1. Gesetzliches Widerrufsrecht
Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung. Diese Rückerstattungsregelung tritt nicht an die Stelle des Widerrufsrechts und schränkt es nicht ein.
Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Ausführung begonnen hat, also den Download und/oder den Lizenzschlüssel bereitgestellt hat, und der Kunde dem ausdrücklich zugestimmt hat.
2. Gesetzliche Gewährleistung
Ist die Software mangelhaft, stehen dem Kunden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte nach § 11 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu. Der Anbieter beseitigt Mängel vorrangig durch Nachbesserung oder durch Bereitstellung einer mangelfreien Fassung.
Führt die Nacherfüllung nicht zum Erfolg, kann der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften vom Vertrag zurücktreten und die Rückzahlung verlangen.
3. Kulanzregelung
Unabhängig von den vorstehenden Ansprüchen bietet der Anbieter eine Kulanzregelung an. Danach kann eine Erstattung gewährt werden, wenn
- die Software auf dem vorgesehenen System des Kunden trotz nachvollziehbarer Fehlerbeschreibung nicht nutzbar ist und der Anbieter den Fehler nicht innerhalb angemessener Frist beheben kann, oder
- die Software innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf erstmalig erworben wurde und der Kunde sie nicht wie beschrieben einsetzen kann.
Die Kulanzregelung ist eine freiwillige Leistung. Ein Anspruch auf Kulanz besteht nicht. Der Anbieter entscheidet nach Prüfung des Einzelfalls.
4. Ausgeschlossen von der Erstattung
Eine Erstattung ist in der Regel ausgeschlossen, wenn
- der Kunde die Lizenzbedingungen verletzt hat, insbesondere den Lizenzschlüssel weitergegeben oder unerlaubt vervielfältigt hat,
- der Fehler auf einer nicht unterstützten Systemumgebung beruht, die nicht den auf der Produktseite genannten Anforderungen entspricht,
- der Fehler auf Eingriffen des Kunden in die Software oder auf Drittanbieter-Software zurückgeht, oder
- der Kunde die Nutzung allein deshalb beendet, weil er sich für ein anderes Produkt entschieden hat.
5. Abonnements
Ein laufendes Abonnement kann nach § 9 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gekündigt werden. Die Kündigung beendet das Nutzungsrecht zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode; bereits gezahlte Entgelte für die laufende Periode werden nicht anteilig erstattet, soweit kein gesetzlicher Anspruch oder ein Fall nach Abschnitt 3 vorliegt.
Wird ein Abonnement innerhalb von 14 Tagen nach dem ersten Abschluss widerrufen und hat der Anbieter die Leistung noch nicht erbracht, erfolgt die Rückzahlung vollständig.
6. Umfang der Erstattung
Erstattet wird der vom Kunden gezahlte Kaufpreis. Kosten, die dem Kunden durch seine eigene Systemumgebung oder durch Dritte entstanden sind, werden nicht erstattet.
Die Rückzahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister auf dem ursprünglich verwendeten Zahlungsweg. Der Anbieter veranlasst die Rückzahlung unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Bewilligung.
7. So stellen Sie einen Antrag
Richten Sie Ihren Antrag an support@slohmaier.com und geben Sie an:
- die Bestell- oder Lizenznummer,
- das betroffene Produkt,
- das Betriebssystem und die Version,
- eine Beschreibung des Problems und, soweit möglich, die Schritte, mit denen es sich nachvollziehen lässt.
Der Anbieter prüft den Antrag und antwortet innerhalb von 14 Tagen.
8. Zahlungsdienstleister als Verkäufer
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über einen Zahlungsdienstleister, der als Verkäufer (Merchant of Record) auftritt. Anträge können daher auch direkt über den Zahlungsdienstleister gestellt werden; der Link findet sich in der Bestellbestätigung. Der Anbieter arbeitet bei Erstattungen mit dem Zahlungsdienstleister zusammen.
9. Kontakt
Fragen zu dieser Regelung beantwortet der Anbieter unter support@slohmaier.com oder admin@slohmaier.de.