BrailleKit ist mit Screenreader- und Tastatur-Bedienung als primärem Arbeitsablauf konzipiert, nicht als nachträglicher Zusatz:
- Screenreader: volle Unterstützung für NVDA, JAWS (Windows), VoiceOver (macOS), Orca (Linux) über plattform-native Barrierefreiheits-APIs (MSAA/UIA, NSAccessibility, ATK).
- Tastaturnavigation: Jedes Bedienelement ist über Tab/Umschalt+Tab erreichbar, jedes Menü mit Alt + Zugriffstaste bedienbar. Keine reinen Maus-Abläufe.
- Hoher Kontrast: Die Anwendung folgt dem Hoher-Kontrast-Design des Betriebssystems.
- Dunkelmodus: synchron mit dem System, manuelle Überschreibung möglich.
- Schriftskalierung: Skaliert mit der DPI-Einstellung des Betriebssystems; keine festen Pixelgrößen im Text.
- Reduzierte Bewegung: Animationen werden deaktiviert, wenn das Betriebssystem dies anfordert.
Die API-Dokumentation (docs/api/html/index.html) erhält dieselbe
Behandlung: per Tastatur navigierbare Baumansicht, Fokus-Rahmen,
systemgesteuerter Dunkelmodus mit Benutzer-Umschalter.
Plattform-Hinweise
Windows. UIA ist die primäre Barrierefreiheits-API. NVDA und JAWS lesen alle Bedienelemente ohne benutzerdefinierte Skripte. Die Sprachausgabe (Narrator) funktioniert für die häufigsten Ansichten, ihre UIA-Unterstützung hat aber mehr Lücken als NVDA/JAWS.
macOS. VoiceOver liest alle Bedienelemente. Die Anwendung kündigt ihren Namen in der vom Benutzer gewählten UI-Sprache an (nicht in der Systemsprache), sodass nicht-englische UIs auch mit englischer VoiceOver-Stimme korrekt vorgelesen werden.
Linux. Orca über ATK. Getestet mit GTK-3-Widget-Satz.
Nächste Schritte
- Fehlerbehebung — barrierefreiheitsbezogene Probleme und Lösungen.